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The day after - die Tränen sind getrocknet!

Der IronDay verlief leider überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen.
Aber nachdem die erste Enttäuschung überwunden ist, geht der Blick schon wieder nach vorne und neue Ziele sind ins Visier gerückt… aber davon mehr demnächst.

Was war passiert:
Das Schwimmen verlief heuer eigentlich relativ reibungslos, bis auf die üblichen Positionskämpfe beim Start, bei den beiden Bojen und im Lendkanal.

Am Rad hatte ich aber schon bald grössere Probleme mit meinem Magen, der absolut kein Essen oder Trinken behalten wollte. Immer in der Hoffnung einer Besserung versuchte ich nicht allzu viel Zeit zu verlieren um beim Lauf wieder etwas gut zu machen.
In der zweiten Runde ging´s mir aber dann aufgrund der fehlenden Flüssigkeit und Kohlenhydrate richtig mies und alle Anstrengungen diesen Zustand zu verbessern zeigten leider keine Wirkung.

Zurück in der Wechselzone war an kein Laufen mehr zu denken. Das einzige was jetzt nur mehr zu tun war, den Rat meines Coach anzunehmen und mich schleunigst ins Medicalzelt zu begeben, damit ich wieder Flüssigkeit in meinen dehydrierten Körper bekomme.

Da mein Kreislauf auch schon total im Keller war, verbrachte ich einige Zeit liegend an der „Medicalbar“ bis ich mich wieder etwas erfangen hatte. Bis am Abend zum bike check out hatte ich mich aber schon wieder einigermassen erholt und konnte mein Rad selbst abholen.

Ob der Grund für mein Problem die ungewollte Wasseraufnahme im Lendkanal war oder mein Magen einfach keinen guten Tag hatte kann ich nicht sagen und ist schlussendlich auch egal bei einem DNF.

Recht, recht herzlich möchte ich mich aber bei einigen lieben Freunden auf der Strecke bedanken….
Robert und Andrea haben wirklich alles versucht mir auf der Strecke noch zu helfen, vielen Dank nochmals für eure Bemühungen.
Danke auch an Eveline und Rosemarie, eure Infos haben uns super geholfen eine perfekte Verpflegungsübergabe zu bewerkstelligen, auch wenn ich leider damit nichts mehr anfangen konnte. ;) und natürlich last but not least Heidi und Heinz am Rupertiberg, ihr habt mir dort enorm geholfen mit euren Anfeuerungen und Zusprüchen. Immer zur Stelle war auch Dagmar der „Firstvolunteer“ unter den Helfern. DANKE, DANKE und nochmals DANKE an euch alle.

Damit möchte ich mich aber auch gleichzeitig vom IRONMAN AUSTRIA verabschieden.
Eigentlich ist mir schon wieder fast leid darum, denn eure Anfeuerungen und Unterstützung wird mir fehlen, aber vielleicht kommt ihr ja mit, wenn ich nächstes Jahr am 5. Juli 2009 bei der IRONMAN EUROPAMEISTERSCHAFT in Frankfurt an den Start gehe.
Dazu habe ich mich schon am 25. Juni entschieden, denn die Anmeldung für Frankfurt wurde heuer erstmals schon vor dem Bewerb für 2009 geöffnet und war wieder innerhalb kürzester Zeit mit 2000 Anmeldungen ausverkauft. Die restlichen 500 Startplätze wurden am 7. Juli, einen Tag nach dem Bewerb vergeben.

Neue Herausforderungen bringen auch eine neue Motivation mit sich und darum freue ich mich schon jetzt auf die
IRONMAN European Championship in Frankfurt.


Liebe Grüsse eure DoKo


The day after, 14. Juli 2008